Fußchirurgie

Fußchirurgie2018-04-26T11:14:46+00:00

Unsere Füße spielen eine im wahrsten Sinne des Wortes „tragende Rolle“

Im Laufe unseres Lebens legen wir mit ihnen fast 120.000 Kilometer zurück. Wie wichtig unsere Füße für ein normales und aktives Leben sind, wird vielen allerdings erst richtig bewusst, wenn Beschwerden auftreten.

Die Zahl derer, die Fußbeschwerden haben, nimmt zu – und zwar in allen Altersklassen. Häufig kann eine Verbesserung oder Heilung der Beschwerden schon mit relativ einfachen Maßnahmen wie Einlagen, passenderem Schuhwerk oder entsprechender Krankengymnastik erreicht werden.

Manchmal wird aber auch eine Operation notwendig. Schmerzfreiheit und die Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Fußfunktion und -mechanik sind dabei die vorrangigen Ziele. Rein kosmetische Eingriffe können nur in Ausnahmefällen begründet werden.

Da die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Fußbeschwerden zahlreich sind, möchten wir Ihnen in dieser Broschüre eine Übersicht der häufigsten Krankheitsbilder sowie auch entsprechender Therapiekonzepte geben. Darüber hinaus-gehende Fragen beantworten Ihnen die Fachärzte des ZADC – Dr. Krüger und Dr. Zumfelde – gern.

Fußchirurgen sind speziell ausgebildete Fachärzte mit zertifizierten Abschlüssen. Die Behandlungsmethoden richten sich nach nationalem und internationalem Standard. Hierfür werden Fußchirurgen von der Gesellschaft für Fußchirurgie in Deutschland zertifiziert.

Dr. med. Philipp Zumfelde

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Unfallchirurgie

Tätigkeitsschwerpunkte:
Handchirurgie, Fußchirurgie

Hand Trauma Zentrum

Tel. 0761 / 38 800-0
Fax 0761 / 38 800-50
zumfelde@zadc.de

Geboren in Düsseldorf, aufgewachsen in Haan bei Düsseldorf, Medizinstudium in Frankfurt a.M. und in Freiburg i. Br. (1995-2001).

  • AIP an der Uniklinik Freiburg, Unfallchirurgie, Prof. Südkamp 2001-2002
  • AIP am Zentrum für ambulante Diagnostik und Chirurgie, Anästhesie, Dr. Lambert 2002-2003
  • Assistenzarzt am Klinikum Offenburg, Unfall- und Handchirurgie, Prof. Rudigier 2003 -2006
  • Assistenzarzt am St. Elisabeth-Hospital Iserlohn, Allg.-Visceralchirurgie, Dr. Hollenders 2006-2007
  • Assistenzarzt an der Heliosklinik Titisee-Neustadt, Allg.- und Unfallchirurgie, Prof. Eggstein und Dr. Holoch 2007-2009
  • Facharzt und Funktionsoberarzt am Klinikum Offenburg, Unfall- und Handchirurgie, Prof. Rudigier 2009-2014, ab 2013 unter PD Dr. Meier. Ab 2011 Teilnahme am handchirurgischen Notfalldienst mit Replantationsbereitschaft/ Versorgung komplexer Handverletzungen. Mitverantwortlicher Arzt für den Bereich Kindertraumatologie
  • Angestellter Arzt am Zentrum für ambulante Diagnostik und Chirurgie 4/2014-9/2014
  • Seit 10/2014 Berufsausübungsgemeinschaft mit Dr. med. H.-J. Krüger

Qualifikationen:

  • Facharzt Chirurgie 2009
  • Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie 2011
  • Zusatzbezeichnung Handchirurgie 2014
  • ATLS-Provider (Advanced Trauma Life Support) 2013

Dr. med. Hans-Joachim Krüger

Facharzt für Chirurgie
Durchgangsarzt

Tätigkeitsschwerpunkte:
Handchirurgie, Hernienchirurgie, Fußchirurgie, Sportmedizin, Proktologie

Hand Trauma Zentrum

Tel. 0761 / 38 800-0
Fax 0761 / 38 800-50
krueger@zadc.de
  • Geboren, aufgewachsen und Medizinstudium in Hamburg.
  • Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie an der Universitätsklinik Freiburg ab 1985.
  • Schwerpunkte der Ausbildung: Endoskopie und Handchirurgie.
  • Nach dem Facharzt 1991 Funktionsoberarzt am Krankenhaus Müllheim, dort Aufbau eines endoskopischen Schwerpunktes.
  • Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift „Der niedergelassene Chirurg“.

Krankheitsbilder und
ihre Behandlungsmethoden

Überlastungen und Fußfehlstellungen können zu Arthrose, d.h. dem Verschleiß des Gelenkknorpels im Großzehengrundgelenk führen. Durch die Zerstörung des Knorpels, der im gesunden Gelenk als Gleitschicht dient, lässt sich der Zeh nur noch eingeschränkt bewegen und häufig haben die Betroffenen bei jedem Schritt Schmerzen. Je nach Schwere des Verschleißes gibt es konservative Maßnahmen oder Operationsmethoden, die das Gelenk und die Beweglichkeit des Zehs erhalten. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose sind die Entfernung, die Versteifung oder der Ersatz des Gelenks Möglichkeiten, die schmerzhaften Beschwerden zu bessern bzw. zu beseitigen.

Wenn eine gelenkerhaltende Behandlung nicht mehr möglich ist.

Nachbehandlung

Je nach Operationsmethode wird Ihr Facharzt des ZADC für Sie individuell die Art und Dauer der Nachbehandlung festlegen. Durch die neuen Verfahren sind heute bereits nach wenigen Wochen funktionell gute Resultate möglich.

Plantarer Fersensporn

Die betroffenen Patienten leiden meist unter schleichend auftretenden Schmerzen, die zunehmen, wenn der Fuß belastet wird.
Häufig wird für diese Beschwerden fälschlicherweise ein Fersensporn verantwortlich gemacht. Richtig ist vielmehr, dass die Schmerzen durch eine auf Überlastung zurückzuführende Reizung der Sehnenplatte der Fußsohle hervorgerufen werden. Dies kann dann zu knöchernen Anlagerungen am Fersenbein führen.
In den meisten Fällen ist eine Behandlung mit Einlagen, Medikamenten oder Krankengymnastik erfolgreich. Auch die Stoßwellentherapie verspricht gute Heilungschancen. Sollte doch eine Operation notwendig werden, so kann minimalinvasiv („Schlüsselloch-Chirurgie“) eine Einkerbung im schmerzhaften Bereich in der Sehnenplatte vorgenommen werden.

Der Hallux valgus, wörtlich übersetzt „großer krummer Zeh“, ist eine der häufigsten Fußdeformitäten, von der vor allem Frauen betroffen sind. Charakteristisch dafür sind ein schmerzender Fußballen und eine Fehlstellung des großen Zehs, der sich zu den kleinen Zehen hin biegt. Der Hallux valgus ist erblich bedingt, zu enge oder auch zu hohe Schuhe begünstigen das Krankheitsbild. Durch die permanente Fehlstellung und -belastung gehen die ersten beiden Mittelfußknochen ähnlich wie ein Fächer auseinander, das erste Mittelfußköpfchen tritt heraus und bildet den charakteristisch verformten und herausstehenden Ballen. In seiner leichten und mittelschweren Form kann der Hallux valgus durch eine Umstellung des Knochens im Bereich des Köpfchens behandelt werden. Im fortgeschrittenen Stadium der Fehlstellung hilft eine Umstellung des ersten Mittelfußknochens an der Basis oder eine Versteifungsoperation.

Kommt zu der Hallux valgus-Fehlstellung eine ausgeprägte Gelenkabnutzung (Arthrose) hinzu, kann durch die Entfernung des Gelenkes selber eine Korrektur und Schmerzreduktion erreicht werden.

Ähnlich wie beim 1. Mittelfußknochen, also dem großen Zeh, kann auch beim kleinen Zeh durch das Auseinanderweichen des 4. und 5. Mittelfußknochens das Mittelfußköpfchen sehr ausladend nach außen stehen. Das führt zu schmerzhaften Druckstellen an der Außenseite. Effektiv lässt sich solch ein verdickter Kleinzehenballen nur operativ behandeln. Wie beim großen Zeh kann auch beim 5. Mittelfußknochen das Köpfchen verschoben werden. Eine andere Möglichkeit ist, aus dem Knochen einen Keil zu entnehmen, um die Abspreizung zu mildern oder ganz zu beseitigen.

Nachbehandlung

Normalerweise ist eine Belastung des Fußes mit einem Spezialschuh von Anfang an möglich. In einigen Fällen ist es allerdings notwendig, den Fuß vier bis sechs Wochen vollständig zu schonen.

Bei der Fehlstellung der Zehen in Hammer-, Krallen- oder Klauenform kommt es zu einer unnatürlichen Beugung im Mittelgelenk bzw. zusätzlich im Grund- und Endgelenk. Diese Verkrümmung einer oder mehrerer Zehen kann starke Schmerzen verursachen und zur Ausbildung schmerzhafter Hautschwielen führen. Konservative Maßnahmen wie das Tragen von Einlagen bzw. angepasstem Schuhwerk oder Fußgymnastik bringen in einem sehr frühen Stadium Besserung. Eine nachhaltige Beseitigung der Beschwerden kann jedoch meist nur mit einer Operation erreicht werden. Dabei wird das vorspringende Grundgliedköpfchen entfernt. Bei einer Krallen- oder Klauenzehe ist zusätzlich die Korrektur des End- und Grundgelenks notwendig. Zur Stabilisierung der wiederhergestellten normalen Zehenstellung muss manchmal ein Draht für etwa zwei bis vier Wochen eingebracht werden.

Nachbehandlung

Die Vollbelastung des behandelten Fußes ist meist sofort durch das Tragen eines Vorfußentlastungsschuhs möglich. Zwei bis vier Wochen nach dem Einriff wird der zuvor eingesetzte Draht wieder entfernt. Die Schwellung des Fußes kann unterschiedlich stark sein und mehrere Wochen oder Monate anhalten.

Schmerzen im Bereich des Vorfußes betreffen nicht nur die Großzehe, sondern auch die kleinen Zehen. Ursachen dafür sind häufig der Spreizfuß und der ausgeprägte Hallux valgus. Die Betroffenen verspüren einen Schmerz unter den hervortretenden Fußsohlenknöcheln und dort dann auch mehr Hornhaut. Spezielle Einlagen können die Beschwerden mildern. Wenn dadurch jedoch keine Besserung zu erzielen ist, kommen operative Maßnahmen in Frage.
Entscheidend ist, ob die Korrektur der Großzehe ausreichend ist oder Eingriffe an den Zehen notwendig sind. Als gelenkerhaltender Eingriff an den kleinen Zehen ist die Verschiebung des Gelenkköpfchens aus der Belastungszone möglich. Dabei wird das Gelenkköpfchen horizontal abgetrennt und nach hinten-oben versetzt.

Verstaerkte Beschwielung

Als Hühneraugen (Leichdorn, Clavus) bezeichnet man Hautverdickungen an den Füßen, insbesondere an den Zehen, die sich durch das Tragen zu enger oder schlechter Schuhe bilden können. Hierbei handelt es sich um verhornte Oberhaut, die mit einem zentralen Zapfen in die Tiefe vordringt. Ein Druck auf die Hühneraugen kann daher Schmerzen verursachen. Diese Verdickungen der Oberhautzellen bestehen im Wesentlichen aus abgestorbenem Zellmaterial, das sich chemisch als eine komplexe, verfestigte Mischung von Proteinen, Glycoproteinen, Lipiden und Glycolipiden einstufen lässt. Ziel einer Behandlung ist es, dieses verhornte Konglomerat aufzuweichen und von den umgebenden lebenden Zellen zu trennen, sodass das Hühnerauge abgelöst werden kann.

Für die verstärkte Beschwielung der Fußsohle lassen sich viele unterschiedliche Ursachen ausmachen: eine Hammerzehe kann ebenso der Grund dafür sein wie Fehlstellungen des Mittel- oder Rückfußes. Die Therapie richtet sich entsprechend nach der Ursache der Beschwerden.
In vielen Fällen kann die krankhafte Fußsohlenbeschwielung bereits durch Fußpflege, durch Einlagen oder der orthopädischen Anpassung des Schuhwerks zum Verschwinden gebracht werden. Bei einem operativen Einriff werden Korrekturen an den Mittelfußknochen notwendig, um Fehlstellungen auszugleichen und so eine Besserung bzw. Beschwerdefreiheit zu erreichen.

Nachbehandlung

Eine Entlastung des Fußes ist nur sehr selten notwendig. Wichtig sind bequemes Schuhwerk und regelmäßige Hautpflege, um die Haut geschmeidig zu halten. Die Fachärzte des ZADC legen für Sie individuell die Art und Dauer der Nachbehandlung fest.

Zwischen den Kleinzehenstrahlen verlaufen ähnlich wie an der Hand Nervenfasern. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Zehenknochen eng zusammen liegen und durch das Laufen zusätzlichem Druck ausgesetzt werden. Zu enges Schuhwerk kann die Probleme verstärken.
Die Therapie ist sehr vielschichtig und reicht von der Versorgung mit speziellen Einlagen über wiederholte direkte Betäubungen mit Schmerzmitteln bis zur operativen Verödung des Nervs.

Knochenbrüche am Fuß ereignen sich sowohl im Alltag als auch im Sport. Stolperfallen begegnen uns meist unvorbereitet – beispielsweise der übersehene Bordstein, eine unvermutete Stufe oder einfach auch die Hektik unseres Berufslebens. Wichtig ist, einen Knochenbruch des Außenknöchels oder auch des Innenknöchels des Sprunggelenkes rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Denn Fehlstellungen im Sprunggelenk bedeuten auf Dauer Schmerzen und Bewegungseinschränkung. Stark verschobene oder instabile Sprunggelenksbrüche werden eingerichtet und mit Schrauben und Platte stabilisiert, um eine erfolgreiche Heilung zu ermöglichen.

Aber auch unterhalb des Sprunggelenkes können Knochenbrüche entstehen. Gerade mit den Zehen bleibt man oft hängen und zieht sich so einen Zehenbruch zu. Diese müssen nur selten operativ stabilisiert werden und heilen durch Ruhigstellung und Schonung folgenlos. Im Bereich des Mittelfußes kommen Knochenbrüche jedoch häufiger vor. Der Mittelfuß trägt entscheidend zum Abrollen im Fuß bei, sodass diese Brüche öfter durch Schrauben oder Drähte stabilisiert werden müssen.

Zu den häufigsten Verletzungen zählen die des Fußes. Insbesondere das Umknicken im Sprunggelenk auf unebenem Boden, das Treppensteigen und Schuhe mit hohen Absätzen bergen hohe Risiken. Als leichte Form von Verletzungen entstehen Verstauchungen und Bänderdehnungen. Insbesondere die drei Außenbänder im Sprunggelenk sind häufig betroffen. Kommt es zu einem Bänderriss, muss der betroffene Fuß meist für vier bis sechs Wochen ruhiggestellt werden. Dazu eignen sich, je nach Schweregrad, Schienen oder auch ein Gips.

Schmerzen an der Ferse hat wohl jeder schon einmal gehabt. Gerade neue Schuhe reiben mit der noch harten Kante an der Ferse und es bilden sich Blasen, die erst nach dem Einlaufen der Schuhe abheilen.
Aber es gibt auch Ursachen an der Ferse selber, die unabhängig vom Schuhwerk Schmerzen verursachen. Häufig sind es knöcherne Vorsprünge am Ansatz der Achillessehne, die Schmerzen und Druckstellen verursachen. Mit Einlagen unter der Ferse kann eine Linderung erreicht werden. Bei dauerhaften Beschwerden muß der knöcherne Vorsprung entfernt werden.

Betroffen sind meist sportliche junge Menschen mit hohem Leistungsniveau. Beim Laufen und Absprung werden gewaltige Kräfte über die Achillessehne geleitet – Überlastungen sind entsprechend häufig und langwierig.

Im Vordergrund der Behandlung stehen konservative Maßnahmen zur Vermeidung der Belastung und Schmerzreduktion, d.h. Einlagen, Bandagen und die Schmerztherapie. Operative Maßnahmen werden eher in Ausnahmefällen durchgeführt.

Ein Fehltritt, ein unüberlegter Sprung oder ein Sprint ohne Aufwärmtraining – und die Achillessehne ist gerissen.
Durchtrennungen dieser daumendicken Sehne kommen als Abrisse am Fersenbein und in der Wade vor. Der Verletzte verliert Kraft und kann sich mit dem Fuß nicht mehr abdrücken. Bei der Behandlung eines Achillessehnenrisses steht die Rekonstruktion mit Sehnennaht im Vordergrund. Die Operation selber führen die Fußchirurgen des ZADC minimalinvasiv mit lediglich kleinen Schnitten durch (Pässler-Technik). Die Sehne braucht jedoch acht Wochen, um wieder vollständig zu verheilen.

Fragen und Antworten

Von unseren Eltern erben wir nicht nur Gutes: etwa 60-80% der Fehlstellungen sind anlagebedingt, also vererbt.

Ungünstiges Schuhwerk kann die Problematik und vor allem die Schmerzen verstärken. Die Fehlstellungen können durch hohe Absätze und enge Schuhe früher und schwerer auftreten.

Zur Zeit werden die Kosten für Einlagen und Operationen noch von den Krankenkassen übernommen. Kosmetische Fußoperationen trägt allerdings der Patient allein.

Die Operationen am Fuß sind in der Regel ambulant sicher durchführbar. In jedem Fall ist für den Zeitraum der Wundheilung (2 Wochen) eine Krankschreibung empfehlenswert. Die weitere Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach der beruflichen Tätigkeit. Überwiegend stehende oder laufende Tätigkeiten begründen eine Arbeitsunfähigkeit von 6-8 Wochen.

Nachdem die durch die Operation bedingte Schwellung abgeklungen ist, dann bequemes, weites Schuhwerk getragen werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass je nach Beanspruchung die Schwellung bis zu 3 Monate anhalten kann. Hohe Absätze oder enges Schuhwerk sind trotz gutem Ergebnis nicht zu empfehlen.

Wir möchten, dass Sie nach Ihrer Operation möglichst schnell wieder auf die Beine kommen. Dabei spielt die Nachbehandlung eine zentrale Rolle, sie trägt entscheidend zum Erfolg der Operation bei. Dabei können – und sollten – Sie selbst ein paar einfache, aber entscheidende Dinge für eine möglichst schnelle Heilung tun.

  1. Schonen Sie sich.
    Zwei Wochen lang sollten Sie einen Gang herunterschalten und wirklich nur die wichtigsten häuslichen Dinge erledigen.
    Nach 14 Tagen ist die Wundheilung normalerweise abgeschlossen, die Fäden werden gezogen und Sie können Ihren Alltag wieder aktiver angehen.
  2. Legen Sie die Beine hoch.
    Das empfehlen wir Ihnen im übertragen Sinn, aber auch im wahrsten Sinne des Wortes: Sie sollten, wann immer möglich, Ihr Bein auf einem Hocker, einem Stuhl o. ä. hochlegen. Das trägt zu einer schnelleren Abschwellung des Fußes bei.
  3. Kühlen Sie den Fuß.
    In den ersten vier bis fünf Tage nach der Operation sollten Sie den operierten Fuß drei- bis viermal am Tag für jeweils zehn Minuten kühlen.

Darüber hinaus dürfen und sollen Sie alle Gelenke, die nicht verbunden sind, regelmäßig bewegen. Häufig sind schon bald nach der Operation Bewegungsübungen oder auch Krankengymnastik für eine erfolgreiche Heilung notwendig. Die Fachärzte des ZADC werden Sie darüber informieren, welche Übungen für Sie sinnvoll sind. Mit diesen wenigen einfachen Maßnahmen senken Sie Ihr Thromboserisiko und tragen gleichzeitig in hohem Maße dazu bei, dass Sie schon sehr bald wieder „gut zu Fuß“ sind.

Sollten nach der Operation die Schmerzen pochend und deutlich stärker werden oder die Schwellung und Rötung des Fußes zunehmen, dann wenden Sie sich zur Sicherheit und Vermeidung eventueller Komplikationen bitte umgehend an das ZADC.

Termin-Buchung online