Anästhesiologische Gemeinschaftspraxis

Anästhesiologie2018-04-26T10:20:51+00:00

Die Anästhesiologische Gemeinschaftspraxis Dr. Lambert und Dr. Lorenz ist im Zentrum für ambulante Diagnostik und Chirurgie für die Anästhesie verantwortlich.

Mit modernsten Überwachungsgeräten und Narkoseapparaten ausgestattet, ist sie für die anästhesiologische und schmerztherapeutische Versorgung und Betreuung der über 7.000 Patienten des ZADC bei ambulanten und kurzstationären Eingriffen pro Jahr verantwortlich. Modernste Diagnostikgeräte der Narkoseambulanz erlauben die optimale präoperative Festlegung der Narkoseverfahren und Narkosefähigkeit.

Die Praxisklinik im Stühlinger bietet die Möglichkeit ambulanter Operationen und Anästhesien, aber auch kurzstationäre Eingriffe mit Übernachtung in der angeschlossenen stationären Privatklinik. Die chirurgischen Fachärzte im ZADC sowie externe Fachärzte verschiedenster operativer Fachgebiete nutzen mit den Anästhesisten der Praxisklinik gemeinsam modernste Räumlichkeiten und Geräte sowie Instrumentarien zur Behandlung der Patienten.

Weitere Schwerpunkte der anästhesiologischen Gemeinschaftspraxis sind die Spezielle Schmerztherapie und die Notfallmedizin. Zur postoperativen ganzheitlichen Weiterbehandlung bestehen außerdem Kooperationen mit den, in der Nähe liegenden, Praxen für Ergotherapie und Krankengymnastik sowie der REHA SÜD. Für längere und geplante stationäre Krankenhausunterbringungen bestehen Kooperationsverträge mit dem St. Josefs-Krankenhaus Freiburg sowie verschiedenen Rehabilitationskliniken.

Dr. med. Jürgen Lambert

Facharzt für Anästhesiologie
Notfallmedizin

Tel. 0761 / 38 800-41
Fax 0761 / 38 800-53
lambert@zadc.de

Geboren am 22.10.1953 in Ludwigshafen/Rhein.
Studium der Medizin in Bochum, Essen, Münster und Bonn. Bundeswehrzeit als Stabsarzt BWK Kiel Abt. Chirurgie, Teilstreitkraft Marine. Z.Zt. Flotillenarzt der Reserve. Anästhesieausbildung in der UKL Freiburg, Facharztanerkennung 1985, Funktionsoberarzt der Anästhesie in den Bereichen Unfallchirurgie, Orthopädie, Lungenchirurgie, HNO und ZMK. Seit 1981 aktiver Notarzt des DRK, seit 1985 leitender Notarzt, Rettungsdienstbereich DRK Freiburg. Diverse berufspolitische Funktionen im Berufsverband Dt. Anästhesiologen, Ärztekammer und KV.

Seit 1993 niedergelassener Anästhesist in Gemeinschaftspraxis im ZADC.

Mitgliedschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)
  • Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA)
  • Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO)
  • Arbeitsgemeinschaft niedergelassene Anästhesisten Südbaden (ANAS)

Außerdem:

  • Sprecher der Vertragsärzte/Anästhesie Baden-Württemberg im BDA
  • Mitglied der Kommission vertragsärztlicher Anästhesisten (KONA) im Vorstand des BDA
  • 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Anästhesiologischer Operationszentren Deutschlands (AAOZ)
  • Kassenführer im Landesverband Ambulantes Operieren Baden-Württemberg (LAO BW)
  • DRK Kreisverband Freiburg-Breisgau Hochschwarzwald:
  • 1. Vorsitzender DRKDV FR, Notarzt und leitender Notarzt

Dr. med. Stefan Th. Lorenz

Facharzt für Anästhesiologie
Notfallmedizin
Intensivmedizin
Spezielle Schmerztherapie

Tel. 0761 / 38 800-41
Fax 0761 / 38 800-53
lorenz@zadc.de

Geboren in München, aufgewachsen in München und Konstanz, Medizinstudium an der Ruhruniversität Bochum, der RWTH Aachen sowie in München.

  • 1992 Beginn der Facharztausbildung Anästhesiologie bei Prof. Dr. V. Hempel in Konstanz, unterbrochen durch den Wehrdienst als Truppenarzt/Standortarzt DF-Brigade in Immendingen
  • Seit 1994 aktiver Notarzt
  • Seit 1998 Facharzt für Anästhesiologie
  • Seit 1999 Oberarzt der Abteilung Anästhesie und Reanimation am Klinikum Konstanz, mehrjährige Leitung der anästhesiologisch geführten Intensivstation, Zusatzbezeichnung spez. anästh. Intensivmedizin
  • Qualifikation zum Transfusionsverantwortlichen
  • Leitender Notarzt, ärztlicher Leiter Rettungsdienst
  • 2006 Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“
  • 2006 Ernennung zum Ärztlichen Leiter der Abteilung Anästhesie und Reanimation sowie Leiter des kantonalen Rettungsdienstes am Kantonsspital Glarus (Schweiz)
  • Seit 2009 niedergelassener Anästhesist in der Gemeinschaftspraxis Anästhesie im ZADC

Mitgliedschaften:

  • Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA)
  • American Society of Regional Anesthesia and Pain (ASRA)
  • Deutsche Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin e.V. (BExMed)
  • Deutsche Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin e.V. (DAAAM)

Verfahren
zur Schmerzausschaltung

Operationen wie auch schmerzhafte Untersuchungen werden regelmäßig in Anästhesie (griech.: Empfindungslosigkeit) durchgeführt. Für die Schmerzausschaltung wie auch für die Überwachung und Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Körperfunktionen während des Eingriffs ist der Anästhesist zuständig. Die enge Zusammenarbeit der Anästhesisten Dr. Lambert und Dr. Lorenz mit den operierenden Ärzten, dient der Sicherheit des Patienten sowie der Optimierung des Operations- und Narkoseablaufs.

Zur Schmerzausschaltung gibt es verschiedene Verfahren:

Die örtliche Betäubung (Lokalanästhesie) beseitigt das Schmerzempfinden unmittelbar im Operationsgebiet. Diese wird in der Regel vom operierenden Arzt selbst durchgeführt. Eine Überwachung und Mitbetreuung des Patienten durch den Anästhesisten kann aber sinnvoll und in manchen Fällen eines „Risikopatienten“ auch notwendig sein.
Die Ausschaltung der Schmerzempfindung in bestimmten Körperregionen geschieht als Regionalanästhesie im Operations- und angrenzenden Gebieten des Körpers.

Die Plexusanästhesie (Betäubung des Armnervengeflechtes in der Regel von der Achselhöhle aus) schaltet das Schmerzempfinden des betreffenden Armes aus. Hier ist im Gegensatz zur intravenösen Regionalanästhesie der gesamte Arm (auch die Oberarmregion für die operativ nötige Blutsperre) betäubt. Bei der intravenösen Regionalanästhesie wird die Blutsperre als unangenehmer Druck empfunden aber in Zeiträumen bis 45 Minuten toleriert. Nach Auflösen der Sperre ist der Arm nach einer Stunde bereits wieder mobil aber auch schmerzempfindlich. Die Plexusanästhesie sorgt für eine bedeutend längere Schmerzfreiheit.

Die Peridural- und Spinalanästhesie schaltet vorübergehend die Nerven aus, die vom Rückenmark zur unteren Körperhälfte ziehen. Das Betäubungsmittel wird an einer bestimmten Stelle der Wirbelsäule in die Nähe dieser Nerven gespritzt. Die Einstichstelle für diese Injektion wird vorher örtlich betäubt, so daß der Einstich kaum schmerzhaft ist.

Zusätzlich zur Lokal- oder Regionalanästhesie kann durch die intravenöse Gabe von Medikamenten ein für den Patienten angenehmer schlafähnlicher Zustand bei gleichzeitig erhaltener Eigenatmung und Überwachung der Vitalfunktionen durch den Anästhesisten erzielt werden.

Für die Methoden der örtlichen Betäubung ist die Kooperation des Patienten unbedingte Voraussetzung. Sie sind daher für Kinder in aller Regel ungeeignet.

Die Narkose (Allgemeinanästhesie) schaltet das Bewußtsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper vorübergehend aus. Der Patient befindet sich vom Beginn bis zum Ende der Narkose in einem entspannten, schlafähnlichen und schmerzfreien Zustand.

Durch genaue und individuelle Dosierung und die Kombination verschiedener Narkosemedikamente kann die Belastung für den Organismus auf ein Mindestmaß reduziert werden. Der Einsatz moderner Geräte ermöglicht eine genaue Kontrolle von Atmung, Kreislauf, Bewußtsein und anderen wichtigen Körperfunktionen. Demzufolge „erwacht“ der Patient mit dem Ende der Operation sanft und prompt.

Operationen

Folgende ambulante Operationen werden von den Chirurgen durchgeführt, wobei die regionale/örtliche Betäubung oder die Narkose von der anästhesiologischen Gemeinschaftspraxis betreut wird.

Auf dem Gebiet der allgemeinen Chirurgie lassen sich eine Vielzahl von Eingriffen ohne Krankenhausaufenthalt durchführen. Hier die häufigsten Eingriffe:

  • Operative Maßnahmen bei Krampfaderleiden inklusive der dabei entstehenden Hautveränderungen. Mehr Info
  • Bauchwandbrüche am Nabel, oberhalb des Nabels sowie Leistenbrüche. Mehr Info
  • Behandlung von krankhaften Veränderungen im Bereich der Haut und unter der Haut wie z.B. Warzen, gutartige Geschwüre, Pigmentflecken und Abszesse.
  • Operative Therapie von krankhaften Veränderungen im Enddarm-Bereich, z.B. Hämorrhoiden oder Analfisteln. Mehr Info

am Arm:

  • Versorgung von Knochenbrüchen
  • Metallentfernungen und Korrekturen von Fehlheilungen nach Knochenbrüchen von Schlüsselbein, Oberarmkopf, Ellenbogen, Unterarm und Hand, welche osteosynthetisch versorgt wurden (Verschraubungen, Platten, Kirschner-Drähte)
  • Alle Gelenkverletzungen oder -erkrankungen
  • Große Wunden
  • Muskel- und Sehnen- oder Nervenverletzungen an Unterarm, Hand und Fingern
  • Nerveneinklemmungen
  • Sehnenansatzerkrankungen (z.B. Tennis-Ellbogen)
  • Chronische Erkrankungen der Hand

am Bein:

  • Arthroskopische Operationen am Sprung- und Kniegelenk (Meniskusschwäche, Knorpelschäden, Schleimhautveränderungen, Bänderrisse, Kniescheibenverrenkungen)
  • Versorgung von Knochenbrüchen des Sprunggelenkes und Fußes durch innere Metallschienen
  • Metallentfernungen und die Korrektur von Fehlheilungen bei mit inneren Metallschienen versorgten Knochenbrüchen des Sprunggelenkes und Fußes
  • Therapie von bestimmten Sehnen-, Muskel- und Nervenverletzungen an Unterschenkel und Fuß
  • Korrekturoperationen (Hammerzehen, Ballenbildung)

Ausführliche Informationen über ambulante Operationen im Bereich Handchirurgie hier.

  • Entfernung der Rachenmandeln (Adenotomie) im Volksmund auch Polypenentfernung genannt (häufigster Eingriff im Kindesalter), gleichzeitig wird das häufig bei zu großen Rachenmandeln erkrankte Mittelohr durch Drainagen von Sekretansammlungen saniert (Paracentise, ggf. Paukenröhrchen)
  • Mikrochirurgische Eingriffe im Kehlkopf wie etwa die Entfernung von Stimmbandpolypen.
  • Operationen an der Nasenscheidewand und an den Nasennebenhöhlen (z.B. bei eingeschränkter Nasenatmung oder in Fällen von chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen).
  • Ohrmuschelkorrekturen
Im ZADC operierende Ärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  • Endoskopgestützte diagnostische und therapeutische Eingriffe in der Gebärmutterhöhle
  • Entnahme von Gewebeproben aus dem Gebärmutterhals / Konisation
  • Plastische Operationen an Scheide und Gebärmutterhals.
  • Diagnostische Bauchspiegelungen z.B. bei unklaren Unterbauchbeschwerden oder im Rahmen der Diagnostik bei ungewollter Kinderlosigkeit
  • Therapeutische Bauchspiegelungen z.B. bei Verwachsungen oder bei gutartigen Prozessen an Gebärmutter oder Eierstöcken
  • Sterilisationsoperationen auf endoskopischem Weg
  • Ausschabung der Gebärmutter
  • Beendigung von Fehlgeburten mittels Curettage
  • Entfernung von Zysten o.ä. in und außerhalb der Scheide.
  • Korrektur schlecht verheilter Dammschnitte
  • Operation der weiblichen Brust (Tumorverdacht, kosmetisch)
Im ZADC operierende Ärztin für Frauenheilkunde

Ausführliche Informationen über ambulante Operationen im Bereich Handchirurgie hier.

Ausführliche Informationen über ambulante Operationen im Bereich Kinderchirurgie finden Sie hier.

Ausführliche Informationen über ambulante Operationen im Bereich Plastische und Ästherische Chirurgie hier.

Fragen und Antworten

  • Die Patientin/der Patient darf nicht an schweren organischen Erkrankungen leiden, insbesondere nicht an bisher nicht ausreichend behandelten.
  • Die Patientin/der Patient darf keine akuten infektiösen Erkrankungen mit Fieber haben.
  • Die Patientin/der Patient muß die Empfehlungen für das Verhalten vor und nach der Operation in Narkose/Regionalanästhesie verstehen und befolgen.
  • Es muß ausreichende Betreuungsmöglichkeiten in der häuslichen Umgebung für die Zeit nach der Operation geben.
  • Voruntersuchung und Vorbesprechung für die Anästhesie und die Operation
  • Beurteilung der Eignung für eine ambulante Durchführung von Anästhesie und Operation
  • Besprechung der Verhaltensregeln für den Operationstag
  • Die Patientin/der Patient muß nüchtern zum Operationstermin erscheinen.
  • Nach Eintreffen in der Praxis wird der Patient in den Aufwachraum-Bereich begleitet und für die Anästhesie und Operation vorbereitet.
  • Nach Anästhesie und Operationsvorbereitung beginnt die Operation, die je nach Eingriff unterschiedlich lange dauert.
  • Ist die Operation abgeschlossen, wird der Patient in den Aufwachraum gebracht. Dort wird er gegebenenfalls mehrere Stunden betreut, bis er sich so wohl fühlt, dass er nach Hause entlassen werden kann.
  • Für den Weg nach Hause sowie die häusliche Betreuung für den Rest des Tages und die Nacht nach der Operation muß eine Vertrauensperson die Patientin/den Patienten unterstützen.
  • Sollten Probleme auftauchen, ist das ZADC (Operateur/Anästhesist) 24 Stunden für Sie erreichbar.

Durch die Narkose werden neben dem Bewußtsein und dem Schmerzempfinden auch die Schutzreflexe (z.B. Schluck-, Würg- und Hustenreflex) ausgeschaltet. Es besteht die Gefahr, daß Mageninhalt in den Rachen gelangt, eingeatmet oder ungeschützt in die Luftwege gelangt und eine schwere Lungenentzündung hervorruft. Diese Gefahr ist um so größer, je größer der Mageninhalt ist, das heißt je kürzer die letzte Mahlzeit zurückliegt. Vor jeder Narkose sollten Sie, das heißt im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, mindestens sechs Stunden keine Nahrung zu sich nehmen und mindestens vier Stunden (bei Kindern zwei Stunden) nicht mehr trinken. Auch ein Bonbon, ein Kaugummi und eine Zigarette erhöhen den Magensaftanteil und damit den Mageninhalt.

Bis 6 Stunden vor Ihrem Termin dürfen Sie eine Kleinigkeit essen, bis 4 Stunden vorher (Kinder 2 Stunden) klare Flüssigkeit trinken.

Die modernen Medikamente ermöglichen ein rasches und sanftes Hinübergleiten über einen schlafähnlichen Zustand in die Allgemeinanästhesie. Sowohl beim Einspritzen der Medikamente in den Infusionsschlauch als auch bei der Verabreichung der Narkosegase mit der Atemluft schlafen sie nach etwa einer halben Minute tief und fest ein.

Nachdem Sie eingeschlafen sind, überprüft Ihr Anästhesist ständig neben den lebenswichtigen Organfunktionen (wie Blutdruck, Herzschlagfolge, Sauerstoffaufnahme im Gewebe) die Narkosetiefe. Mit Hilfe der heute verfügbaren Überwachungsgeräte und Medikamente kann er sehr genau und rasch die Narkosetiefe steuern und vorzeitiges Erwachen verhindern. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, dass Sie während der Operation wach werden.

Schmerzen nach der Operation sind nicht vollständig zu vermeiden, sie können aber heute auf ein erträgliches Maß begrenzt werden. Der Bedarf an Schmerzmitteln hängt vor allem von der durchgeführten Opertion ab. Um Ihnen die Zeit nach der Operation so angenehm wie möglich zu machen, wird bereits während des Eingriffs die Dosierung auf den erwartenden Bedarf abgestimmt. Nach Ende der Operation kann die Behandlung jederzeit nach Ihrem individuellen Bedarf verändert werden. Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch genauer über Möglichkeiten adäquater moderner Therapie insbesondere unter Berücksichtigung regionaler/lokaler Anästhesieverfahren.

Die Narkose ist heute so sicher wie nie zuvor. Diese Tatsache ist vor allem der Entwicklung neuer Medikamente und besserer Überwachungsmöglichkeiten für die Funktion der lebenswichtigen Organe zu verdanken. Dennoch können auch heute in seltenen Fällen lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. Das Risiko hierfür wird vor allem von den Begleiterkrankungen des Patienten und von der durchgeführten Operation bestimmt, weniger von der Narkose selbst. Für körperlich belastbare Patienten, die sich einem begrenzten Eingriff unterziehen müssen, ist es äußerst gering. Selbst schwere Organerkrankungen die jedoch ausreichend und konsequent behandelt sind, stellen heutzutage keinen absoluten Hinderungsgrund für eine ambulante Anästhesie und Operation dar. Sprechen Sie hierüber mit Dr. Lambert oder Dr. Lorenz.

Früher waren Übelkeit und Erbrechen nahezu unvermeidliche Folgen jeder Narkose. Die modernen Medikamente lösen die unangenehmen Nebenwirkungen wesentlich seltener aus, einige sind sogar zu ihrer Behandlung geeignet. Dennnoch können wir leider auch heute noch keine Gewähr für eine Aufwachphase ohne Übelkeit geben. Häufigkeit und Ausprägung hängen von der persönlichen Veranlagung und der durchgeführten Operation ab. Bei bekannter Veranlagung können wir jedoch besondere vorbeugende Maßnahmen und Medikamente anwenden.

Zu frühzeitige Zufuhr von Flüssigkeit und fester Nahrung nach einer Narkose kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Im eigenen Interesse sollten Sie daher mit dem Trinken warten, bis das betreuende Personal im Aufwachraum Sie dazu auffordert. Bei Operationen an den Bauchorganen sollten Sie sich an unsere individuellen Empfehlungen halten. Nach Regionalanästhesie dürfen Sie unmittelbar nach der Operation (Getränke vorhanden, Essen bitte mitbringen) essen und trinken.

Die modernen Medikamente lassen eine sehr gute Steuerung der Anästhesiedauer zu. Schon wenige Minuten nach Ende der Operation sind Sie das heißt wieder „wach“ im Sinne der Anästhesisten. Das heißt, daß sie selbst wieder ausreichend atmen können, ihre Schutzreflexe zurückgekehrt sind und wir uns mit Ihnen verständigen können. Bis Sie Ihrer Umgebung wieder wache Aufmerksamkeit entgegenbringen und sich für Aktivitäten wie Lesen, Fernsehen u. ä. interessieren, vergehen jedoch in Abhängigkeit von Art und Dauer der Operation mindestens 20 Minuten, gelegentlich auch mehr als eine Stunde. Diese Zeitspanne ist auch von der Art und Dosis der Schmerzmittel abhängig, die Sie nach der Operation benötigen. Richtig „wach“ sind Sie vor Ihrem Nachhauseweg. Dennoch benötigen Sie dafür eine Begleitperson. Ansonsten organisieren wir ein Transport mit einem Taxi oder dem Deutschen Roten Kreuz bzw. Malteser Hilfsdienst.

Alle im Zentrum chirurgisch, anästhesiologisch und operativ tätigen Fachärzte haben außer ihrer Gebietsbezeichnung als Facharzt eine zusätzliche Spezialisierung, die in mehreren Jahren an großen Krankenhäusern erworben wurde.

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